Erythrit: und alles, was du dazu wissen solltest

Bewusst Süßen – alles, was du über Erythrit wissen solltest

Das Zucker ungesund ist und in einer bewussten Lebensweise nichts zu suchen hat, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Umso mehr sind Zuckeralternativen auf dem Vormarsch und erobern die Backregale in der heimischen Küche.

Was ist Erythrit?

Erythrit (Erythritol) ist ein zuckerähnlicher, kalorienfreier Stoff der aus natürlichen Rohstoffen gewonnen wird.

Erythrit ist ein Zuckeralkohol und gehört zu den sog. Zuckeraustauschstoffen. Der Name „Zuckeralkohol“ hat übrigens weder was mit Zucker, noch mit Alkohol zu tun, sondern beschreibt die chemische Gruppe in welche er eingeordnet wird. Chemisch betrachtet handelt es sich um Verbindungen, die süß schmecken und NICHT zu Süßstoffen zählen.

Er kommt ganz natürlich in geringen Mengen in einigen Obstsorten (wie beispielsweise in Weintrauben, Birnen und Melonen), in Pilzen und fermentierten Lebensmitteln (Sojasoße, Bier, Wein) vor.

Auch der menschliche Körper produziert kleinste Mengen an Erythrit selbst (1),

Optisch sieht er aus wie Zucker, seine Süßkraft entspricht etwa 70% der von herkömmlichem Zucker. Geschmacklich ist es kaum von Zucker zu unterscheiden. Die Löslichkeit von Erythrit ist etwas schwerer als die vom herkömmlichen Zucker, weswegen ihm ein kühlerer Geschmack nachgesagt wird.

Tipp: Wem das beim Backen stört, kann es mit Xylit mischen, sodass sich die Löslichkeit erhöht.

Xylit

 

Die Herstellung

Bei der Herstellung von Erythrit werden häufig stark stärkehaltige Pflanzen verwendet, deren Stärke zu Glucosesirup verarbeitet wird. Durch die Zugabe von Hefe entsteht ein fermentiertes Gemisch, welches erhitzt und eingekocht wird. Die sich bildenden Kristalle des Erythrits werden so lange gereinigt, aufgelöst und gefiltert bis die reinen Kristalle, wie du sie kennst, isoliert sind.

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Nicht nur beim Backen und Süßen von Tees und Kaffee findet Erythrit Anwendung.

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Vor- und Nachteile von Erythrit

Erythrit als Schutz vor Karies? Ja, du liest richtig! Bei regelmäßigem Verzehr kann der Zuckerersatz vor Karies schützen. Die anti-kariogene Wirkung macht sich auch die Zahnindustrie zum Nutzen und verwendet die Stoffe u.a. in Zahnpasten. 

Während einige Zuckeralkohole schon in geringsten Mengen zu Verdauungsstörungen führen können, ist das bei Erythrit anders.

Das liegt daran, dass Erythrit zu 90% von unserem Körper unverarbeitet ausgeschieden und über den Dünndarm absorbiert wird. Nur ca. 10% gelangen in den Dickdarm.

Wichtige Information für alle Diabetiker

Da Erythrit nahezu keine verwertbaren Kohlenhydrate enthält, die in Blutzucker umgewandelt werden können, ist der Konsum von Erythrit insulinunabhängig und hat keinerlei Auswirkungen.(2)

Aufgrund dieser Tatsache erfreut sich Erythrit auch bei Menschen, die auf Kohlenhydrate verzichten und sich Low Carb oder ketogen ernähren, großer Beliebtheit.

Erythrit: gesund oder nicht?

Nach unzähligen Studien und dem heutigen Kenntnisstand ist der Verzehr völlig unbedenklich! (3)

Auch der Mythos, dass Erythrit krebserregend sei, ist und bleibt ein Mythos! (4)

Beim Verzehr von größeren Mengen können Verdauungsbeschwerden auftreten. Eine grobe Regel besagt eine empfohlene tägliche Höchstmenge von 2g pro kg Körpergewicht.

Für eine 70kg schwere Person bedeutet das, dass problemlos eine Menge von 140g konsumiert vertragen wird.

Bei einem sensiblen Verdauungstrakt empfiehlt es sich an die Grenze heranzutasten.

Da man allerdings davon ausgehen kann, dass der Zuckerersatz nicht pur gelöffelt wird, ist die empfohlene Tageshöchstmenge hoch bemessen.

 

Unser Fazit

Erythrit kann überall dort eingesetzt werden, wo man sonst Zucker verwenden würde: beim Kochen, beim Backen, beim Süßen von Tee und Kaffee, zum verfeinern von Joghurts und Desserts und zu Früchten – alles, was dein süßes Herz begehrt!

Für uns der größte Vorteil und das wohl stärkste Argument: der volle Geschmack von Zucker ohne dessen negative Eigenschaften zu besitzen!

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