Backen ohne Gluten

Backen ohne Gluten – wie es funktioniert und schmeckt!

Beim Backen mit Gluten gibt es ein paar Besonderheiten, die es zu beachten gilt, wenn man ein fluffiges und leckeres Ergebnis erzielen möchte.

Rezepte mit glutenhaltigen Mehlen abzuwandeln und 1 zu 1 ersetzen, wird in den seltensten Fällen in einem geschmacklichen Highlight enden. Woran das liegt?

Gluten ist unter anderem dafür zuständig, dass aus den Mehlen ein elastischer Teig entsteht, der die Masse zusammenhält. Ersetzt man das Mehl  mit glutenfreien Alternativen geht diese Bindeeigenschaft unter Umständen verloren.

In der Industrie wird glutenfreies Brot nicht selten durch künstliche Zusatzstoffe so optimiert, dass das gewünschte Ergebnis erzielt wird. Welche Nachteile häufig dadurch für die Produkte und den Verbraucher  entstehen, kann jeder für sich selbst entscheiden.

 

Wenn du auf Gluten beim Backen verzichtest, solltest du ein paar Dinge beachten.

Wir haben für dich die wichtigsten Tipps zusammengefasst:

  • Um glutenhaltiges Mehl zu ersetzen, benötigst du auch immer etwas, was den darin enthaltenen Weizenkleber ersetzt. Dabei behilflich sein, können beispielsweise Chia-Eier, Quark oder Guarkernmehl.

(Wie genau es funktioniert und du es mischen kannst, kannst du hier nachlesen.)

Glutenfreie Mehlmischungen enthalten häufig bereits hinzugefügte Bindemittel. Solltest du glutenfreie Mehle jedoch selbst zusammen mischen, ist die Zugabe eines zusätzlichen Bindemittels unverzichtbar!

  • Was ebenso unersetzlich ist, ist eine Küchenwaage. Eine Pi mal Daumen Regel funktioniert beim Backen mit glutenfreien Mehlen leider in den seltensten Fällen. Deswegen raten wir dir dich genau an die Grammangaben und Vorgaben zu halten. Ein verändertes Mischverhältnis kann zum Scheitern deines Backerfolges führen.

Unser Tipp für eine glutenfreie Mehlmischung: 2:1 Verhältnis.

2 Teile glutenfreie Mehle plus 1 Teil glutenfreies Stärkemehl und 1 Bindemittel.

  • Beim Backen mit glutenfreien Mehlen empfehlen wir dir die Ober-und Unterhitze deines Herdes zu nutzen. Warum? Weil wir festgestellt haben, dass es einfach besser funktioniert.
  • Gebäck und Brote aus glutenfreiem Mehl trocknen erfahrungsgemäß schneller aus und sind weniger saftig. Um dem entgegenzuwirken und ein Austrocknen zu verhindern, empfehlen wir dem Teig ein Nussmehl (zum Beispiel Mandelmehl) und glutenfreie Verdickungsmittel, wie etwa Guarkernmehl, hinzuzugeben. Um Brot in einen saftigen Genussmoment zu verzaubern, empfehlen wir die Zugabe von gemahlenen Flohsamenschalen.

 

 

Eigene Kreationen würden wir dir erst empfehlen, wenn du schon etwas Erfahrung im Backen mit glutenfreien Mehlen gesammelt hast und schon ein paar Versuche hinter dir hast.

Wie sagt man so schön: der Weg ist das Ziel. Und das gilt auch für glutenfreies backen.

Am Ende des Tages hast du vielleicht den ein oder anderen (Fehl-)Versuch gestartet – wenn es am Ende köstlich schmeckt und auch noch etwas für deine Gesundheit tut, hast du gleich mehrfach gewonnen.

 

Wenn du geling sicher starten möchtest, haben wir hier ein paar Ideen und Rezepte für dich zusammengetragen.

Was sagst du zu:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Neu: Lini´s Bites Pralinis